Elf weitere Migranten, die im Rahmen der Politik der Trump-Regierung zur Abschiebung von Menschen in Drittländer aus den Vereinigten Staaten abgeschoben wurden, sind am Mittwoch in Eswatini eingetroffen, sagte ein US-amerikanischer Anwalt, der den Fall verfolgt.
Mit diesen Neuankömmlingen erhöht sich die Gesamtzahl der Personen, die im Rahmen eines 5,1 Millionen Dollar schweren Abkommens zwischen Washington und Eswatini in das kleine Königreich im südlichen Afrika überführt wurden, auf 29. Die Abschiebungspolitik wurde vor Gericht angefochten, da Anwälte behaupten, dass mehrere Abgeschobene weiterhin inhaftiert seien, obwohl sie ihre Haftstrafen in den Vereinigten Staaten bereits verbüßt hätten.
Alma David, eine Anwältin, die einige der ersten Migranten vertritt, die letztes Jahr nach Eswatini geschickt wurden, bestätigte die Ankunft der elf Personen in einer Nachricht an Reuters. Sie gab an, mit Quellen innerhalb des örtlichen Gefängnissystems in Kontakt zu stehen.
Nach vorliegenden Informationen wurden bisher nur zwei der 29 nach Eswatini deportierten Personen freigelassen und in ihr Herkunftsland zurückgebracht: eine nach Jamaika und die andere nach Kambodscha.
Die Überstellung von Personen in Drittländer ist eine der Maßnahmen, die die Trump-Regierung im Rahmen ihrer verschärften Einwanderungspolitik umgesetzt hat. Die US-Regierung behauptet, diese Maßnahmen ermöglichten die Ausweisung von Personen, die nicht im Land bleiben können oder sollten.
Die Behörden von Eswatini reagierten zunächst nicht auf Anfragen bezüglich der Ankunft der neuen Migranten und ihrer Haftbedingungen. Menschenrechtsorganisationen und Anwälte, die die Abgeschobenen vertreten, stellen weiterhin die Rechtmäßigkeit und die Folgen dieser Politik in Frage.
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