Das Pariser Berufungsgericht hat am Mittwoch zugunsten von Vincent Bolloré entschieden. Der Geschäftsmann setzte sich in einem Streit mit dem CIAM-Aktionär durch. Mit dem Urteil endet ein mehrmonatiges Gerichtsverfahren.
Ein Übernahmeangebot wurde knapp abgewendet.
Dieser juristische Sieg ermöglicht es Vincent Bolloré, eine wesentliche Hürde zu überwinden: die Abgabe eines öffentlichen Übernahmeangebots für Vivendi. Ein solches Angebot hätte die Finanzstrategie des Konzerns erheblich verändert und beträchtliche Summen gebunden. Der CIAM-Fonds hatte dieses Vorgehen im Rahmen seiner Klage gefordert.
Die Entscheidung des Pariser Gerichts beendet einen heiklen Fall für Bollorés Chef. Vivendi bleibt somit unter seiner Kontrolle, ohne dass die Aktionärsstruktur durch eine erzwungene Übernahme gestört wird.
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