Der Pariser Bürgermeister Emmanuel Grégoire wird auf der nächsten Stadtratssitzung im Juni einen Vorschlag zur Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Hauptstadt an Zivilisten im Gazastreifen und im Westjordanland vorstellen. Diese Initiative gilt auch für palästinensische Journalisten. Der sozialistische Bürgermeister, der erst kürzlich das Amt des Stadtoberhaupts übernommen hat, begründet diesen Schritt mit der Solidarität Pariser Bürger mit den Menschen in Gaza, die sich in einer akuten humanitären Krise befinden und im Westjordanland mit dem fortschreitenden Siedlungsbau konfrontiert sind.
Im Juni soll im Pariser Rat eine Abstimmung stattfinden.
Der Bürgermeister bezeichnet seine Initiative als Friedensgeste. Sie wird den Pariser Abgeordneten in der Juni-Sitzung zur Abstimmung vorgelegt. Angesichts der linken Mehrheit im Pariser Stadtrat gilt die Annahme der Resolution als wahrscheinlich. Diese Ehrenbürgerschaft ist zwar symbolisch, stellt aber in Anbetracht der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten eine politische Geste dar.
Diese Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund einer weiterhin katastrophalen humanitären Lage im Gazastreifen und des anhaltenden Siedlungsbaus im Westjordanland. Die Pariser Initiative, die zwar keine Rechtskraft besitzt, spiegelt dennoch eine bewusste Haltung zu einem heiklen internationalen Thema wider. Sie ist Teil einer symbolischen Geste der Anerkennung, die vom sozialistisch geführten Stadtrat initiiert wurde.
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