Das Vereinigte Königreich kündigte am Donnerstag zusätzliche Hilfen in Höhe von bis zu 20 Millionen Pfund Sterling, umgerechnet etwa 26,87 Millionen Dollar, an, um den Ebola-Ausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo einzudämmen.
Das britische Außenministerium teilte mit, dass diese Gelder zur Unterstützung von Gesundheits- und humanitären Maßnahmen eingesetzt werden, da sich die Epidemie in der Region weiter ausbreitet.
Laut am Mittwoch veröffentlichten Zahlen wurden in der Demokratischen Republik Kongo etwa 600 Verdachtsfälle und 139 mutmaßliche Todesfälle registriert. Die Gesundheitsbehörden bestätigten 51 Fälle nach Labortests.
Auch im benachbarten Uganda wurden zwei bestätigte Fälle festgestellt, was die Befürchtung einer regionalen Ausbreitung des Virus schürt.
Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass sich der Ausbruch in den kommenden Wochen wahrscheinlich weiter ausbreiten wird. Humanitäre Organisationen haben ihre Einsätze in der Stadt Bunia in der Provinz Ituri verstärkt, wo die Gesundheitsbehörden versuchen, die Übertragung des Bundibugyo-Stammes des Ebola-Virus einzudämmen.
Diese neue britische Hilfe kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die lokale medizinische Infrastruktur bereits stark unter Druck steht und die kongolesischen Behörden eine verstärkte internationale Mobilisierung fordern, um eine Verschärfung der Gesundheitskrise zu verhindern.
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