Am Dienstag ordnete ein Gericht in Paris die Anklageerhebung gegen François Asselineau an. Dem Präsidenten der Volksrepublikanischen Union, der Ende März offiziell seine Präsidentschaftskampagne gestartet hatte, werden sexuelle Belästigung und sexuelle Nötigung einer Mitarbeiterin sowie versuchte sexuelle Nötigung einer weiteren Mitarbeiterin vorgeworfen. Dieser Entscheidung ging ein jahrelanger, erbitterter Rechtsstreit voraus.
Die Entlassung wurde im Berufungsverfahren aufgehoben.
François Asselineau wurde in diesem Fall 2021 angeklagt. Drei Jahre später, im Dezember 2024, wurde das Verfahren von den Untersuchungsrichtern eingestellt. Die Staatsanwaltschaft legte jedoch Berufung ein. Die Untersuchungskammer des Pariser Berufungsgerichts gab ihr am 7. April Recht und hob die Einstellung des Verfahrens auf. Damit ist nun der Weg für ein Strafverfahren gegen den Politiker frei.
Der 67-jährige Politiker muss sich daher vor dem Pariser Strafgericht verantworten. Die Anklage betrifft zwei seiner Parteikollegen. Ein Verhandlungstermin wurde noch nicht bekannt gegeben. Der Rechtsstreit findet inmitten der Vorbereitungen für die nächste Präsidentschaftswahl statt, bei der François Asselineau nach 2017 und 2022 zum dritten Mal kandidieren will.
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