Emmanuel Macron wird am Freitag zusätzliche 1,55 Milliarden Euro für die Quanten- und Halbleiterindustrie ankündigen. Diese Budgeterhöhung, die aus dem Programm „Frankreich 2030“ hervorgeht, soll die beschleunigten amerikanischen und chinesischen Investitionen in diesen strategisch wichtigen Sektoren unterstützen. Fünf Jahre nach dem Start der nationalen Quantenstrategie will der Präsident die Wettbewerbsfähigkeit Frankreichs angesichts des zunehmend intensiven globalen Wettbewerbs sichern. Eine Milliarde Euro davon ist speziell für die Entwicklung von Quantentechnologien vorgesehen.
Vielversprechende Technologien für morgen
Quantentechnologien, die sich noch weitgehend im experimentellen Stadium befinden, stellen eine große Herausforderung für die Zukunft von Industrie und Wissenschaft dar. Sie könnten in Rekordzeit Probleme lösen, die für heutige und zukünftige Computer zu komplex sind, und so den Weg für revolutionäre Anwendungen in so unterschiedlichen Bereichen wie Kryptographie, Modellierung und künstlicher Intelligenz ebnen. Halbleiter, essenzielle Bausteine moderner Elektronik, sind zudem ein entscheidender Sektor für die technologische Souveränität Europas.
Zu den Giganten aufschließen
Diese Ankündigung ist Teil einer vor fünf Jahren initiierten nationalen Strategie, die nun einer Stärkung bedarf. Angesichts massiver Investitionen aus Washington und Peking will Frankreich seine Position im globalen Technologiewettbewerb behaupten. Die Regierung setzt auf diese öffentlichen Mittel, um die Grundlagenforschung anzukurbeln und den Aufbau eines wettbewerbsfähigen Industriesektors in Frankreich zu fördern.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.