Lukaschenko beharrt darauf, dass Belarus sich nicht am Krieg in der Ukraine beteiligen wird, verspricht aber gleichzeitig, Russland zu verteidigen.
Lukaschenko beharrt darauf, dass Belarus sich nicht am Krieg in der Ukraine beteiligen wird, verspricht aber gleichzeitig, Russland zu verteidigen.

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko bekräftigte am Donnerstag, dass sein Land nicht in den Krieg in der Ukraine hineingezogen werde, und versicherte gleichzeitig, dass Minsk Russland im Falle einer Aggression verteidigen werde.

Laut der belarussischen staatlichen Nachrichtenagentur BELTA wies Alexander Lukaschenko Anschuldigungen zurück, wonach Belarus direkt in den seit mehr als vier Jahren andauernden Ukraine-Konflikt eingreifen könnte.

Der belarussische Präsident bekräftigte jedoch das enge Militärbündnis zwischen Minsk und Moskau. „Russland und Belarus werden sich im Falle eines Angriffs gemeinsam verteidigen“, erklärte er, da die beiden Länder derzeit große gemeinsame Militärübungen durchführen, darunter auch Manöver im Zusammenhang mit Nuklearwaffen.

Belarus zählt seit Beginn des Ukraine-Krieges zu den wichtigsten Verbündeten des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Belarussisches Territorium diente insbesondere als Rückzugsgebiet für russische Militäroperationen und beherbergt russische Truppen und strategische Ausrüstung.

Diese Äußerungen erfolgen inmitten verschärfter regionaler Spannungen und wachsender Besorgnis über eine mögliche Eskalation des Konflikts. Die ukrainischen Behörden haben wiederholt auf das Risiko hingewiesen, dass Belarus direkter in den Krieg verwickelt werden könnte.

Laut BELTA erklärte Alexander Lukaschenko außerdem, er sei bereit, sich mit dem ukrainischen Präsidenten zu treffen. Volodymyr ZelenskyDies deutet auf eine mögliche diplomatische Öffnung hin, trotz der äußerst angespannten Beziehungen zwischen Minsk und Kiew.

Belarus und Russland haben in letzter Zeit ihre gemeinsamen Militärübungen intensiviert, darunter auch solche mit nuklearen Abschreckungsszenarien, da die Spannungen mit der NATO an Europas Ostflanke weiter zunehmen.

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