Tadej Pogačar wurde am Samstagabend in ein Krankenhaus in Barcelona eingeliefert und soll sich voraussichtlich am Montag einer Operation am Schlüsselbein unterziehen. Die Operation ist jedoch abhängig vom Heilungsverlauf der Gehirnerschütterung, die sich der slowenische Radrennfahrer bei seinem Sturz während der Vuelta a España zugezogen hat. Nach einer ersten Untersuchung in Gandia, südlich von Valencia und in der Nähe des Unfallorts, wurde der Radfahrer zur weiteren Behandlung nach Barcelona verlegt.
Pogačar wechselte am Samstagabend nach Barcelona
Nach seinem Sturz bei der Vuelta a España wurde Tadej Pogačar zunächst in Gandia, einer Stadt südlich von Valencia, untersucht. Die Untersuchungen ergaben einen Schlüsselbeinbruch und eine Gehirnerschütterung. Aufgrund seines Zustands wurde er am Samstagabend in ein Krankenhaus in Barcelona verlegt. Der viermalige Tour-de-France-Sieger setzt dort seine medizinischen Untersuchungen und seine Behandlung fort.
Eine Schlüsselbeinoperation wird bereits am Montag in Erwägung gezogen.
Der Zeitplan könnte sich schnell beschleunigen. Tadej Pogačar wird voraussichtlich am Montag, dem 31. August, in Barcelona am Schlüsselbein operiert. Der Eingriff gilt als „wahrscheinlich “, hängt aber noch von einem entscheidenden Faktor ab: dem Heilungsverlauf seiner Gehirnerschütterung. Die Ärzte müssen seinen Zustand daher genau beobachten, bevor sie die Operation endgültig bestätigen können. Verläuft die Heilung günstig, kann die Operation wie geplant am Montag stattfinden.
Seine Gehirnerschütterung wird weiterhin beobachtet.
Der Schlüsselbeinbruch ist daher nicht die einzige medizinische Komplikation nach dem Unfall. Auch die Gehirnerschütterung muss überwacht werden und beeinflusst die weitere Behandlung unmittelbar. Vor jedem Eingriff müssen die Ärzte sicherstellen, dass die Verletzung gut verheilt. Die Priorität liegt daher in den nächsten Stunden darauf, den neurologischen Zustand des Slowenen zu überwachen, bevor eine endgültige Entscheidung über eine Operation getroffen wird.
Seine Vuelta findet ein abruptes Ende.
Dieser Sturz beendet Tadej Pogačars Teilnahme an der Vuelta. Wie lange er ausfallen wird, lässt sich derzeit nicht genau sagen, da dies von der Art seiner Schlüsselbeinverletzung, der Möglichkeit einer Operation und seinem Genesungsverlauf nach der Gehirnerschütterung abhängt. Der weitere Verlauf der Saison hängt daher von weiteren Untersuchungen und seinem Genesungsfortschritt in den Tagen nach der Operation ab, sofern diese am Montag stattfinden kann.
Eine Genesungsphase, deren Dauer unbekannt bleibt
Sobald die akute medizinische Notlage überstanden ist, kann Pogačar mit seiner Genesung beginnen. Ein Schlüsselbeinbruch kann mehrere Wochen bis zur vollständigen Rückkehr in den Wettkampf erfordern, ein genauer Zeitplan lässt sich in seinem Fall zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht nennen. In Barcelona werden die nächsten Stunden entscheidend sein. Nach seinem Sturz bei der Vuelta muss sich Tadej Pogačar zunächst ausreichend von seiner Gehirnerschütterung erholen, um sich der geplanten Schlüsselbeinoperation unterziehen zu können, voraussichtlich schon am Montag.