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Frankreich und Südkorea veranstalten einen beispiellosen Gipfel zum Thema Kino

Frankreich und Südkorea veranstalten einen beispiellosen Gipfel zum Thema Kino
Frankreich und Südkorea veranstalten einen beispiellosen Gipfel zum Thema Kino

Frankreich und Südkorea werden am 7. September 2026 in der Fondation Maeght in Saint-Paul-de-Vence den ersten internationalen Gipfel zur Zukunft von Film und Animation gemeinsam leiten. Zu der Veranstaltung mit dem Namen Lumière Summit werden 150 hochrangige Gäste aus über dreißig Ländern von fünf Kontinenten erwartet.

Als Reaktion auf die tiefgreifenden Veränderungen im Sektor

Gemeinsam Anfang April angekündigt von Emmanuel Macron Gemeinsam mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Lee Jae-myung bringt dieser Gipfel Wirtschaftsführer, politische Entscheidungsträger, Filmemacher und Medienpädagogen zusammen, um die Umbrüche im globalen Animationsökosystem zu erörtern. Laut CNC-Präsident Gaëtan Bruel erlebt dieser Sektor einen ebenso entscheidenden Moment wie die Erfindung des Kinos vor 130 Jahren.

Zu den identifizierten Themen gehören die Zukunft des Kinos, die Verlagerung des Publikums hin zu sozialen Plattformen, die Infragestellung von Premium-Wirtschaftsmodellen durch Billigangebote sowie die Umwälzungen, die durch künstliche Intelligenz in der gesamten Produktionskette verursacht werden.

Eine Annäherung zwischen Europa und Asien

Frankreich wurde als Co-Vorsitzender dieses Gipfels ausgewählt, gemeinsam mit einem Land, dessen Filmförderungsmodell – basierend auf einer eng mit dem CNC (Nationales Zentrum für Film und Bewegtbild) verbundenen öffentlichen Einrichtung – viele Ähnlichkeiten aufweist. Das erklärte Ziel ist es, die Grundlagen für einen echten Multilateralismus im Animationsfilmsektor zu schaffen, in dem Videospiele neben traditionellem Kino und audiovisuellen Medien sowie den Vereinigten Staaten und dem Rest der Welt eine strukturierende Rolle spielen könnten.

Der Gipfel muss auch zu konkreten Verpflichtungen seitens des Sektors führen, insbesondere zur Regulierung künstlicher Intelligenz und zur Medienkompetenz von klein auf, und zwar vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und der Angst vor Deindustrialisierung, die den gesamten Sektor belasten.

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