Ein Kleinflugzeug startet von einem Flughafen inmitten der ausgedörrten Steppe Kasachstans. Seine Mission: künstlichen Regen durch gezielte Besprühung von Wolken auszulösen. Das Land testet diese Technik der atmosphärischen Regenimpfung, um die Niederschläge zu erhöhen, die für die von Dürre bedrohten Nutzpflanzen unerlässlich sind. Partikel werden vom Flugzeug aus freigesetzt, um die Wolken zur Wasserabgabe zu bewegen. Dieses Pilotprojekt unter der Leitung der Vereinigten Arabischen Emirate ist das erste seiner Art in Zentralasien.
Technologieimporte aus dem Golf
Das Experiment soll eine konkrete Lösung für die Wasserknappheit in der kasachischen Landwirtschaft bieten. Die Behörden setzen auf diese Technologie, um die Ernten in Regionen zu sichern, in denen natürliche Niederschläge immer seltener werden. Bei der Wolkenimpfung werden chemische Substanzen in Wolken eingebracht, die Feuchtigkeit kristallisieren lassen und so Regen auslösen, wo es sonst nicht fallen würde.
Die Vereinigten Arabischen Emirate bringen ihre Expertise in diesem Bereich ein, die sie bereits seit mehreren Jahren zur Bewältigung ihrer eigenen Wasserknappheit nutzen. Kasachstan hofft, diese Ergebnisse in seinem Land, das immer wieder von Dürren betroffen ist, zu wiederholen. Der Erfolg dieser Pilotphase wird über eine mögliche Ausweitung des Systems auf andere Regionen des Landes entscheiden.
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