Die Trinkwasserversorgung spitzt sich weiter zu. Mehr als 40.000 Menschen sind derzeit ohne Wasser, wie die Ministerin für den ökologischen Wandel, Monique Barbut, am Mittwoch mitteilte. Gleichzeitig hat der französische Wetterdienst Météo-France für 78 Départements eine Hitzewarnung der Stufe Orange herausgegeben. Die hohen Temperaturen verschärfen die angespannte Lage der ohnehin schon knappen Wasserressourcen in mehreren Regionen des Landes.
Präfekten werden aufgefordert, die Beschränkungen zu verschärfen
Am Mittwoch erteilte Monique Barbut den Präfekten eine klare Anweisung, die notwendigen Wassersparmaßnahmen in ihren jeweiligen Gebieten umgehend umzusetzen. Die Ministerin betonte insbesondere die Wichtigkeit der Überwachung der Einhaltung dieser Maßnahmen – ein Aspekt, der bei früheren Dürreperioden oft vernachlässigt wurde. Die staatlichen Stellen werden dafür zuständig sein, zu überprüfen, ob die Nutzungsbeschränkungen von Privatpersonen und Unternehmen ordnungsgemäß angewendet werden.
Die geografische Ausdehnung der Hitzewarnung unterstreicht die nationale Dimension dieses Wetterereignisses. Die 78 betroffenen Departements erstrecken sich über einen großen Teil des Landes, von Süd nach Nord. Die Behörden befürchten, dass die Kombination aus extremer Hitze und ausbleibendem Regen den Grundwasser- und Flusspegel in den kommenden Tagen weiter ansteigen lassen wird.
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