Der Oktopus erlebt an der bretonischen Küste nach jahrzehntelanger Beinahe-Ausrottung ein spektakuläres Comeback. Auf einigen Fischmärkten im Finistère war der Kopffüßer im Jahr 2025 sogar die am häufigsten angelandete Art.
Diese massive Präsenz verändert allmählich die Tätigkeit der einheimischen Fischer, die nun vor der Küste der Bretagne, insbesondere rund um den Archipel von Molène, erhebliche Mengen an Oktopus fangen.
Eine heute sehr begehrte Art
Oktopusse werden hauptsächlich mit Köderfallen gefangen, die im Meer versenkt werden. Manche Fangfahrten bringen in nur wenigen Stunden mehrere hundert Kilo ein, was den Kopffüßer zu einer bedeutenden neuen Einnahmequelle für bretonische Fischer macht.
Branchenexperten weisen außerdem darauf hin, dass diese für ihre Intelligenz und Anpassungsfähigkeit bekannte Art offenbar von der Erwärmung der Gewässer und den Veränderungen im marinen Ökosystem im Nordostatlantik profitiert.
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