Rekordhitze, Hochdruckgebiet und Luftmassen aus Marokko: Frankreich von einer außergewöhnlichen Hitzewelle heimgesucht
Rekordhitze, Hochdruckgebiet und Luftmassen aus Marokko: Frankreich von einer außergewöhnlichen Hitzewelle heimgesucht

In mehreren französischen Städten wurden am Freitag Rekordtemperaturen für Mai verzeichnet, da eine ungewöhnlich frühe Hitzewelle das Land erfasst hat. Laut Météo-France könnte sich diese Hitzewelle in den kommenden Tagen noch verstärken und bis Ende des Monats anhalten.

In La Roche-sur-Yon wurden mit 32,1 °C, in Dinard mit 29,4 °C und in Saint-Brieuc mit 29,3 °C monatliche Temperaturrekorde aufgestellt. An der Westküste könnten in den kommenden Tagen stellenweise Temperaturen von über 35 °C erreicht werden.

Eine Hitzewelle, die voraussichtlich andauern wird

Meteorologen sagen voraus, dass das Phänomen zwischen Sonntag und Mittwoch seinen Höhepunkt erreichen wird. Ursache dieser Situation ist eine sogenannte Hitzeglocke, ein starkes Hochdruckgebiet, das heiße Luft aus Marokko über die Iberische Halbinsel aufsteigen lässt.

Aufgrund antizyklonaler Wetterbedingungen wird in weiten Teilen des Landes über das Pfingstwochenende und bis Anfang nächster Woche für sehr sonniges Wetter und außergewöhnlich hohe Temperaturen gesorgt. Experten weisen darauf hin, dass diese Wetterereignisse aufgrund des Klimawandels häufiger, früher und intensiver auftreten.

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