Das Pariser Gericht hat die Aufhebung des 40 Millionen Euro schweren Pfändungsbeschlusses gegen Boobas Urheberrechte angeordnet. Dieser Beschluss war von Magali Berdah im Rahmen ihres Rechtsstreits mit dem Rapper erwirkt worden. Das Gericht, das von Boobas Verteidigung in Anspruch genommen wurde, er war der Ansicht, dass das Bestehen des vom Unternehmer geltend gemachten Anspruchs nicht ausreichend nachgewiesen wurde.
Magali Berdah beschuldigte Booba, ihr Geschäft ruiniert zu haben.
Magali Berdah wirft Booba Cybermobbing und Bedrohungen von Marken vor, die mit ihren Unternehmen zusammengearbeitet haben, insbesondere Shauna Events, um diese zur Beendigung der Kooperation zu zwingen. Sie ist überzeugt, dass diese Handlungen ihrem Influencer-Business erheblichen finanziellen Schaden zugefügt haben. Der Beschlagnahmebeschluss wurde erlassen, bevor der Fall inhaltlich verhandelt werden konnte.
Der Richter ist der Ansicht, dass der Schaden nicht ausreichend nachgewiesen ist.
In ihrem Urteil stellte das Gericht fest, dass Magali Berdah nicht ausreichend nachgewiesen habe, dass dem Rapper durch seine Handlungen ein Schaden entstanden sei. Der Richter merkte insbesondere an, dass die finanzielle Lage des Unternehmens bereits angespannt sei. "stark negativ" vor den Ereignissen, die Booba zugeschrieben werden.
Magali Berdah wurde zur Zahlung von 15.000 Euro an Booba verurteilt.
Der Vollstreckungsrichter verurteilte Magali Berdah außerdem zur Zahlung von 15.000 € Schadensersatz an Booba. Das Gericht urteilte, die Geschäftsfrau habe den beruflichen Ruf des Rappers durch die öffentliche Bekanntmachung seines Antrags auf Beschlagnahme geschädigt. Boobas Verteidigungsteam hatte diese Maßnahme in einer Anhörung am 24. Juni angefochten und insbesondere … „eine Reihe von Lügen durch Verschweigen“.
Magali Berdah kündigt an, dass sie die Entscheidung anfechtet.
Magali Berdah reagierte umgehend und erklärte, sie habe ihre Anwälte mit der Einlegung einer Berufung gegen die Entscheidung beauftragt. Sie beharrt darauf, dass das Gericht über eine einstweilige Verfügung und nicht in der Sache selbst entschieden habe. Sie versichert, dass sie den durch die Veröffentlichungen und den von ihr dem Rapper zugeschriebenen Druck verursachten wirtschaftlichen Schaden nachweisen wolle.
Das Strafverfahren ist weiterhin vor Gericht anhängig.
Diese Entscheidung beendet den Rechtsstreit zwischen Booba und Magali Berdah nicht. Für März 2027 ist ein Strafprozess angesetzt, nachdem der Rapper wegen Cybermobbings gegen Magali Berdah über einen Zeitraum von drei Jahren angeklagt wurde. Booba bestreitet die Vorwürfe.