Christophe Rivenq, Bürgermeister von Alès, erhielt am Donnerstag einen Drohbrief in seinem Haus, unterzeichnet mit DZNG, dem zwei 9-mm-Patronen beilagen. Die Wände seines Hauses waren am Vortag mit Graffiti beschmiert worden. Die kriminelle Vereinigung DZ Mafia bekannte sich zu diesen Einschüchterungsversuchen gegen den gewählten Vertreter des Départements Gard. Unverzüglich wurde eine Untersuchung wegen Morddrohungen und Nötigung eingeleitet und der Polizeistation Alès sowie der Abteilung für Organisierte Kriminalität übergeben.
Polizeiverstärkung im Einsatz
Nach Bekanntwerden der Drohungen wurden umgehend erhebliche Polizeikräfte in die Stadt im Département Gard entsandt. Eine Bereitschaftspolizeieinheit wurde mobilisiert, um Alès abzusichern und den Schutz des Bürgermeisters zu gewährleisten. Die Ermittlungen sollen die Täter und die genauen Umstände des Vorfalls klären. Der Bürgermeister erklärte, er lasse sich von diesem Druck nicht einschüchtern.
Die Behörden nehmen die Eskalation der Bedrohungen gegen einen gewählten Kommunalbeamten sehr ernst. Der Einsatz von Munition stellt eine besonders schwerwiegende Form der Einschüchterung dar. Die Ermittler prüfen mögliche Zusammenhänge zwischen diesen Bedrohungen und den jüngsten Maßnahmen der Gemeinde gegen den Drogenhandel in der Stadt.
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