Emmanuel Macron Am 14. Juli 2026 wird er weder ein Interview geben noch eine offizielle Rede halten. An diesem letzten Nationalfeiertag seiner fünfjährigen Amtszeit hat das Staatsoberhaupt beschlossen, mit der Tradition der Präsidentenansprache zu brechen. Lediglich die Rede an die Streitkräfte, die am darauffolgenden Tag im Hôtel de Brienne stattfinden soll, steht auf dem offiziellen Programm.
Dieses Schweigen fällt in ein angespanntes politisches Klima. Bally Bagayoko, der linke Bürgermeister von Saint-Denis/Pierrefitte, gab in einem am 5. Juli auf LCI ausgestrahlten Interview bekannt, dass er das Präsidentenporträt aus seinem Büro entfernt habe. Der gewählte Beamte bezog sich dabei auf eine kürzliche Auseinandersetzung mit Emmanuel Macron und bezeichnete dessen Äußerungen als „eines Präsidenten der Republik unwürdig“.
Spannungen mit einem rebellischen Bürgermeister
Am 15. Juli wird Emmanuel Macron planmäßig eine Rede vor den Streitkräften halten. Diese Militäransprache ist die einzige bestätigte öffentliche Veranstaltung am Nationalfeiertagswochenende. Der Präsident hatte bereits entschieden, 2023 nicht am 14. Juli zu sprechen, sondern stattdessen eine Ansprache in den darauffolgenden Tagen nachzuholen.
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