Ein US-amerikanischer Staatsbürger, der sich in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Ebola-Virus infiziert hat, wurde in Berlin ins Krankenhaus eingeliefert, wo er spezialisierte Pflege erhält. Sein Zustand wird jedoch nicht als kritisch eingestuft, teilten die deutschen Gesundheitsbehörden mit.
Der aus Zentralafrika nach Deutschland zurückgeführte Patient wird derzeit im Universitätsklinikum Charité in Berlin in einer Hochsicherheits-Isolierstation behandelt, die für schwere Infektionskrankheiten reserviert ist.
In einer Stellungnahme erklärte das Krankenhaus, der Zustand des Patienten werde engmaschig überwacht, obwohl er sich derzeit nicht in einem ernsten Zustand befinde. Die Ärzte setzten seine Behandlung dennoch unter strenger Aufsicht fort.
Das Krankenhaus teilte außerdem mit, dass die Ehefrau des Patienten und seine vier Kinder negativ auf das Ebola-Virus getestet wurden, ein Detail, das von den Gesundheitsbehörden als beruhigend eingestuft wurde.
Der Patient hat sich das Virus in der Demokratischen Republik Kongo zugezogen, wo ein Ausbruch im Zusammenhang mit einem seltenen Ebola-Stamm bereits mehr als 130 Todesopfer gefordert hat, wie berichtet wird.
Die Ankunft des medizinischen Konvois, der den Patienten nach Berlin transportierte, wurde unter strenge Gesundheitssicherheitsmaßnahmen gestellt, um jegliches Risiko einer Verbreitung des Virus zu vermeiden, das bekanntermaßen durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten hoch ansteckend ist.
Die deutschen Gesundheitsbehörden haben keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung gemeldet, halten aber gleichzeitig die verstärkten Protokolle für die Patientenversorgung und die Überwachung seiner Angehörigen aufrecht.
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