Uganda in Alarmbereitschaft: Drei neue Ebola-Fälle bestätigt, darunter eine infizierte Mitarbeiterin des Gesundheitswesens.
Uganda in Alarmbereitschaft: Drei neue Ebola-Fälle bestätigt, darunter eine infizierte Mitarbeiterin des Gesundheitswesens.

Die ugandischen Gesundheitsbehörden bestätigten am Samstag drei neue Ebola-Fälle. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der offiziell registrierten Infektionen im Land seit Beginn der aktuellen Epidemie auf fünf.

Das Gesundheitsministerium gab bekannt, dass unter den neuen Patienten ein ugandischer Fahrer ist, der den ersten bestätigten Fall im Land transportiert hatte, sowie eine Mitarbeiterin des Gesundheitswesens, die sich bei der Pflege dieser Person mit dem Virus infiziert hatte. Auch eine kongolesische Frau zählt zu den neu festgestellten Fällen.

Diese Entwicklung der Epidemie bereitet in Uganda zunehmend Sorgen, da die Behörden versuchen, eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Gesundheitsteams führen derzeit die Kontaktverfolgung und die medizinische Überwachung infizierter Personen fort.

Der erste im Land festgestellte Fall hatte bereits eine Mobilisierung der Gesundheitsdienste ausgelöst, insbesondere in der Hauptstadt Kampala und in mehreren Grenzgebieten zur Demokratischen Republik Kongo, die regelmäßig mit Ebola-Ausbrüchen konfrontiert ist.

Die Vereinigten Staaten und mehrere internationale Partner beobachten die sich entwickelnde Gesundheitslage in Ostafrika genau. Washington hat signalisiert, dass es angesichts der Epidemien in Uganda und der Demokratischen Republik Kongo Hilfe leistet.

Das Ebola-Virus verursacht eine häufig tödlich verlaufende Krankheit, die durch schweres hämorrhagisches Fieber gekennzeichnet ist. Die Gesundheitsbehörden sind besonders besorgt über Infektionen unter dem medizinischen Personal, das bei der Patientenversorgung häufig dem Virus ausgesetzt ist.

Die ugandische Regierung gibt an, die Kontrollmaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen und an den Grenzen zu verstärken, um das Übertragungsrisiko zu begrenzen, da die Entdeckung neuer Fälle die Befürchtung einer Ausbreitung der Epidemie in den kommenden Tagen schürt.

Gemeinschaft

Bemerkungen

Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.

Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.

Antworten Sie auf diesen Artikel

Kommentare werden moderiert. Werbebotschaften, automatisierte E-Mails und missbräuchliche Links werden blockiert.

Ihr erster Kommentar oder jede Nachricht, die einen Link enthält, wird möglicherweise erst nach Genehmigung veröffentlicht.