Papst Leo XIV. verurteilte am Samstag bei einem Besuch in einer italienischen Region, die von schwerer Umweltverschmutzung durch illegale Entsorgung giftiger Abfälle betroffen ist, Unternehmen, die auf Kosten der Umwelt nach „schwindelerregenden“ Gewinnen streben.
Der Papst besuchte eine Region in Süditalien, die seit Jahren für ihre illegale Entsorgung von Industrieabfällen bekannt ist. Diese Region ist zum Symbol für die gesundheitlichen und ökologischen Folgen der Umweltverschmutzung geworden; viele Familien sind von den mutmaßlichen Auswirkungen dieser Kontamination betroffen.
Während seines Besuchs traf der Papst mit Bischöfen, Geistlichen und Angehörigen der Opfer zusammen. Berichten zufolge erklärte er, er wolle die Tränen derer sammeln, die noch immer unter den Folgen der Umweltverschmutzung leiden.
Diese Haltung ist Teil einer Reihe regelmäßiger Botschaften des Vatikans zu Umweltfragen und ein fortwährender Aufruf zu einem besseren Schutz der Schöpfung und zu mehr Verantwortung der Wirtschaftsakteure angesichts ökologischer Schäden.
Papst Leo XIV. wird am Montag auch sein erstes großes Dokument veröffentlichen, das sich mit künstlicher Intelligenz befassen wird – ein Text, der innerhalb der katholischen Kirche und darüber hinaus mit Spannung erwartet wird.
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