Laut Feuerwehrangaben besteht keine Gefahr einer Chemikalientankexplosion in Kalifornien.
Laut Feuerwehrangaben besteht keine Gefahr einer Chemikalientankexplosion in Kalifornien.

Die Behörden in Südkalifornien gaben am Montag bekannt, dass die Explosionsgefahr an einem Industrietank mit einer hochentzündlichen Chemikalie nach mehrstündiger Besorgnis gebannt worden sei.

Nach Angaben der Feuerwehr von Orange County konnte durch einen Riss im Tank ein Teil des angestauten Drucks entweichen, wodurch die Gefahr einer größeren Explosion erheblich verringert wurde.

Der Tank enthielt Methylmethacrylat, eine brennbare Chemikalie, die bei der Herstellung von Kunststoffen und Harzen verwendet wird.

Trotz dieser Verbesserung erklärten die Behörden, die Lage sei weiterhin gefährlich und die Evakuierungsanordnungen für Zehntausende von Menschen, die in der Nähe des Industriegeländes leben, blieben weiterhin in Kraft.

Die Feuerwehrleute setzten am Montag die Kühlmaßnahmen in den Anlagen fort und überwachten die Temperaturwerte, um einen weiteren Druckanstieg zu verhindern.

Die örtlichen Behörden haben noch keine Angaben zur Ursache der anfänglichen Überhitzung des Tanks gemacht, es wird jedoch ermittelt.

Der Vorfall mobilisierte erhebliche Notfallressourcen in der Region. Die Behörden befürchteten zunächst eine Explosion, die einen Großbrand und eine giftige Wolke verursachen könnte.

Die Rettungsdienste haben die evakuierten Bewohner dringend gebeten, nicht in ihre Häuser zurückzukehren, bis die offizielle Entwarnung gegeben wird.

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