Russische Behörden gaben bekannt, dass sie im Hafen von Ust-Luga an der Ostsee mehrere Magnetminen am Rumpf eines Öltankers entdeckt hätten und dass diese ohne Zwischenfälle neutralisiert worden seien.
Nach Angaben des russischen Ermittlungskomitees wurden die Sprengsätze auf dem Öltanker gefunden. ArrheniusDas Schiff führte die liberianische Flagge. Es war aus Antwerpen gekommen, um Flüssiggas zu laden.
Von russischen Staatsmedien verbreitete Bilder zeigen mutmaßliche Minen unter dem Schiffsrumpf. Moskau behauptet, die Geräte seien in einem NATO-Mitgliedstaat hergestellt worden, hat aber bisher keine weiteren Beweise vorgelegt.
Nach dieser Entdeckung haben die russischen Behörden die Sicherheitsmaßnahmen in mehreren strategischen Häfen verstärkt.
Der Vorfall ereignet sich inmitten erhöhter regionaler Spannungen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine und der maritimen Sicherheit in der Ostsee, wo mehrere Energieinfrastrukturen und Handelsschiffe in letzter Zeit verstärkter Überwachung und Sabotageverdacht ausgesetzt waren.
Weder die Behörden der betroffenen westlichen Länder noch der Schiffseigner gaben umgehend eine Stellungnahme ab.
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