Beamte aus der Regierung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump Laut vier von Reuters zitierten Quellen hatten sie mehrere Monate lang nach Möglichkeiten gesucht, die Wahlhilfebehörde (Election Assistance Commission, EAC) zu umgehen und Notstandsbefugnisse zu nutzen, um Änderungen an den Wahlmaschinen durchzusetzen, bevor die Leiter der Behörde am Donnerstag entlassen wurden.
Laut diesen Quellen trafen sich Vertreter des Weißen Hauses und der Geheimdienste, um über die Zukunft der Bundesbehörde zu beraten. Zu den erwogenen Optionen gehörten die Ausrufung des nationalen Notstands und die Einrichtung einer bundesweiten Arbeitsgruppe für Wahlfragen.
Die Diskussionen wurden Berichten zufolge durch die Frustration einiger Beamter über die Langsamkeit der Wahlkommission (EAC) bei der Aktualisierung ihrer Empfehlungen an die Bundesstaaten bezüglich Wahlmaschinen ausgelöst. Die Regierung forderte die Behörde außerdem auf, eine Staatsbürgerschaftsprüfung in das nationale Wählerregistrierungsformular aufzunehmen und weitere Wahlprioritäten umzusetzen.
Am Donnerstag entließ Donald Trump schließlich die Leiter der Wahlhilfebehörde. Wie Reuters unter Berufung auf Quellen berichtet, sind die Absichten des Weißen Hauses hinsichtlich der Zukunft der Behörde jedoch weiterhin unklar.
Die demokratischen Abgeordneten ihrerseits verurteilen den Versuch der Regierung, ihre Kontrolle über den Wahlprozess im Vorfeld der Zwischenwahlen zu verstärken, während Regierungsbeamte die Notwendigkeit einer Reform des Systems verteidigen, um die Sicherheit der Stimmzettel zu erhöhen.
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