Vereinigte Staaten: Die Trump-Regierung will die Vergabe von Studentenkrediten an das Einkommen der Absolventen knüpfen.
Vereinigte Staaten: Die Trump-Regierung will die Vergabe von Studentenkrediten an das Einkommen der Absolventen knüpfen.

Die Regierung des Präsidenten Donald Trump Das US-Bildungsministerium plant, die Voraussetzungen für staatliche Studentenkredite an Hochschulen zu verschärfen. Laut Ministerium müssen Universitäten und Schulen künftig nachweisen, dass ihre Absolventen nach dem Abschluss ein ausreichendes Einkommen erzielen, um weiterhin diese Förderung zu erhalten.

Die neuen, für den 1. Juli geplanten Richtlinien führen ein System namens „Student Transparency and Tuition System“ (STATS) ein, das durch eine umsatzbasierte Rechenschaftspflicht ergänzt wird. Ziel ist es, die Rentabilität öffentlich finanzierter Ausbildungsprogramme besser zu bewerten.

Nach diesem System müssen Bachelorstudiengänge nachweisen, dass ihre Absolventen im Durchschnitt mehr verdienen als jemand mit einem Highschool-Abschluss. Masterstudiengänge ihrerseits müssen belegen, dass ihre Absolventen mehr verdienen als jemand mit einem Bachelor-Abschluss.

Schulen, die diese Kriterien in zwei von drei aufeinanderfolgenden Bewertungsjahren nicht erfüllen, verlieren ihre Berechtigung für das staatliche Direktkreditprogramm. Das Bildungsministerium gibt an, dass die ersten Bewertungen ab 2027 stattfinden werden.

Im Falle eines wiederholten Scheiterns über drei aufeinanderfolgende Jahre könnten die Behörden noch weiter gehen und diesen Programmen auch den Zugang zu Bundesmitteln gemäß Titel IV des Higher Education Act entziehen, einschließlich der bekannten Pell-Stipendien für die am stärksten benachteiligten Studenten.

Diese Reform ist Teil von Donald Trumps Politik gegenüber amerikanischen Universitäten. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat seine Regierung die Maßnahmen gegen Hochschulen verschärft und wiederholt versucht, bestimmte Bundesmittel an Bedingungen zu knüpfen oder zu kürzen.

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