Bei einem Zusammenstoß zweier Güterzüge in der Nacht von Freitag auf Samstag in München kam eine Person ums Leben. Mehrere Waggons entgleisten, zwei davon stürzten von einer Brücke auf die darunterliegende Straße.
Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Milbertshofen nördlich der Stadt. Laut Angaben der örtlichen Behörden wurden die Rettungskräfte kurz nach 1:40 Uhr alarmiert und waren umgehend am Unfallort.
Bilder, die nach dem Unfall veröffentlicht wurden, zeigten zwei Güterwagen, die nach dem Sturz von der Eisenbahnbrücke auf der Seite lagen. Trotz des Ausmaßes des Unfalls gab es zunächst keine Berichte über Verletzungen von Autofahrern oder Fußgängern.
Rund 60 Rettungskräfte wurden mobilisiert, um das Gebiet abzusichern, den Betroffenen zu helfen und die Schäden an der Bahn- und Straßeninfrastruktur zu begutachten. Die Rettungs- und Aufräumarbeiten dauerten mehrere Stunden.
Die Behörden haben die genauen Umstände des Unfalls noch nicht bekannt gegeben. Die Münchner Polizei teilte mit, dass Ermittlungen eingeleitet wurden, um die Unfallursachen zu klären und mögliche Haftungsfragen zu klären.
Diese Tragödie ereignet sich zu einem Zeitpunkt, an dem mehrere schwere Eisenbahnunfälle in Europa in letzter Zeit für Aufsehen gesorgt haben. Die Ergebnisse der Untersuchung werden mit besonderem Interesse erwartet, um zu verstehen, wie es auf diesem Abschnitt des deutschen Schienennetzes zu einer Kollision zweier Güterzüge kommen konnte.
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