Zugunglück in Großbritannien: Neun Menschen nach Zusammenstoß zweier Züge weiterhin in kritischem Zustand
Zugunglück in Großbritannien: Neun Menschen nach Zusammenstoß zweier Züge weiterhin in kritischem Zustand

Neun Menschen schweben nach dem Zusammenstoß zweier Personenzüge nahe Bedford in Mittelengland weiterhin in Lebensgefahr. Der Unfall, bei dem auch einer der Lokführer ums Leben kam, hat im gesamten Vereinigten Königreich tiefe Trauer ausgelöst.

Die Kollision ereignete sich am späten Freitagnachmittag, etwa 100 Kilometer nördlich von London. Die beiden Züge, die beide in Richtung der britischen Hauptstadt unterwegs waren, stießen unter Umständen zusammen, die noch untersucht werden.

Nach Angaben der britischen Transportpolizei wurden nach dem Unfall über 80 Personen medizinisch versorgt. Am Samstagmorgen befanden sich noch 28 Verletzte im Krankenhaus, neun von ihnen in kritischem Zustand, wie die Gesundheitsbehörden mitteilten.

Der Lokführer eines der Züge kam bei dem Unfall ums Leben. Rettungskräfte waren schnell vor Ort, um die Fahrgäste zu evakuieren und die zahlreichen Verletzten zu versorgen, von denen einige schwere Traumata erlitten hatten.

Auf in sozialen Medien kursierenden Bildern ist zu sehen, wie das stark beschädigte Frontteil eines Zuges im Heck eines anderen feststeckt. Trotz der Wucht des Aufpralls blieben die Waggons aufrecht, was möglicherweise eine noch höhere Zahl an Todesopfern verhindert hat.

Die Ermittler arbeiten weiterhin daran, die genauen Unfallursachen zu klären. Bislang wurde noch keine offizielle Hypothese zu den Umständen des Zusammenstoßes aufgestellt.

Premierminister Keir Starmer bezeichnete den Unfall in einer Nachricht in den sozialen Medien als „verheerendes Ereignis“. Die britischen Behörden sprachen den Opfern und ihren Familien ihr Mitgefühl aus, während das Land die Ergebnisse der Untersuchung eines der schwersten Zugunglücke der letzten Jahre erwartet.

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