Auf den Philippinen werden die Rettungsbemühungen nach einem tödlichen Gebäudeeinsturz intensiviert.
Auf den Philippinen werden die Rettungsbemühungen nach einem tödlichen Gebäudeeinsturz intensiviert.

Auf den Philippinen setzen Rettungsteams eine besonders schwierige Rettungsaktion nach dem Einsturz eines im Bau befindlichen Gebäudes in der Stadt Angeles, etwa 80 km nördlich von Manila, fort.

Mehr als 24 Stunden nach der Katastrophe liefern sich die Rettungskräfte einen Wettlauf gegen die Zeit, um Überlebende zu finden. Laut Behördenangaben werden noch immer etwa 17 Menschen vermisst, die meisten davon Bauarbeiter.

Die Arbeiten werden überwiegend von Hand durchgeführt, wobei Teams Steine ​​und Trümmer sorgfältig entfernen. Der Einsatz schwerer Maschinen wird vermieden, da die Gefahr besteht, das eingestürzte Bauwerk weiter zu destabilisieren und neue Verschüttungen zu verursachen.

Suchhunde und Wärmebildkameras wurden eingesetzt, und Berichten zufolge wurden über Nacht unter den Trümmern mögliche Lebenszeichen entdeckt. Rettungskräfte installierten außerdem Geräte, um Luft in Bereiche zu leiten, in denen Überlebende eingeschlossen sein könnten.

Vor Ort äußern die Angehörigen der Vermissten ihre Bestürzung und Frustration über den Informationsmangel. Mehrere Verwandte berichten, dass sie nicht regelmäßig über den Fortschritt der Suche informiert werden, während das Warten unter schwierigen Bedingungen weitergeht.

Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursachen des Einsturzes zu ermitteln, da die Sicherheit von Baustellen in der Region erneut in Frage gestellt wird.

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