Die britische Neobank Revolut hat eine zusätzliche Investition von 100 Millionen Euro in Frankreich und die Schaffung von 200 Arbeitsplätzen bis 2030 angekündigt. Diese Ankündigung erfolgt am Vorabend des Choose France-Gipfels 2026, der jährlichen Veranstaltung, die sich der wirtschaftlichen Attraktivität des Landes und ausländischen Investitionen widmet.
Das Unternehmen hatte bereits im vergangenen Jahr auf der Messe „Choose France“ eine Investition von einer Milliarde Euro in Frankreich angekündigt. Mit dieser neuen Investition bekräftigt Revolut sein Engagement für den Ausbau seiner Präsenz in Frankreich, einem seiner wichtigsten europäischen Märkte.
Ein langfristiger Entwicklungsplan
Diese neuen Verpflichtungen sind Teil des umfassenden Strategieplans, der im vergangenen September anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Online-Bank vorgestellt wurde. Revolut wurde 2015 in Großbritannien gegründet und kündigte damals ein Investitionsprogramm in Höhe von 13 Milliarden Euro sowie die Schaffung von 10.000 Arbeitsplätzen weltweit über einen Zeitraum von fünf Jahren an.
Mit dieser neuen Investition will das Unternehmen seine Aktivitäten in Frankreich weiter ausbauen, insbesondere im Bereich digitaler Finanzdienstleistungen und Bankinnovationen. Diese Ankündigung sendet zudem ein positives Signal für die wirtschaftliche Attraktivität Frankreichs, gerade in einer Zeit, in der die Regierung verstärkt internationale Investitionen anziehen und die Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze fördern will.
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