Bei einer Explosion in einer Fabrik von Hanwha Aerospace in Südkorea kamen fünf Menschen ums Leben.
Bei einer Explosion in einer Fabrik von Hanwha Aerospace in Südkorea kamen fünf Menschen ums Leben.

Bei einer Explosion und einem anschließenden Brand in einer Fabrik der Hanwha Aerospace in Daejeon, Südkorea, kamen am Montag fünf Menschen ums Leben, zwei weitere wurden verletzt.

Den Behörden zufolge ereignete sich die Explosion in einer Produktionsanlage für Raketentreibstoff. Die beiden Überlebenden konnten den Unglücksort selbstständig verlassen, einer von ihnen erlitt jedoch schwere Verbrennungen.

Die Rettungskräfte berichteten, dass die Leichen der Opfer stark beschädigt waren, was die Identifizierung erschwerte. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die genaue Explosionsursache zu ermitteln.

Nach ersten Angaben des Unternehmens ereignete sich der Unfall möglicherweise bei Reinigungsarbeiten an Werkzeugen, die in der Treibstoffherstellung verwendet werden. Zum Zeitpunkt des Vorfalls wurde Wasser zur Entfernung von Sprengstoffrückständen eingesetzt; die genauen Umstände müssen jedoch noch bestätigt werden.

Nach dem Unglück entschuldigte sich Son Jae-il, Generaldirektor von Hanwha Aerospace, bei den Familien der Opfer und sicherte den Ermittlern seine volle Kooperation zu.

Der Unfall hatte auch Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Die Aktien von Hanwha Aerospace fielen im Laufe des Handelstages um fast 3 %, während auch die Aktien des Mutterkonzerns nachgaben.

Hanwha Aerospace ist einer der führenden südkoreanischen Industriekonzerne, der in den Bereichen Verteidigung, Luft- und Raumfahrt tätig ist, insbesondere in der Produktion von Triebwerken, Trägersystemen und fortschrittlicher militärischer Ausrüstung.

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