Die Szene ereignete sich im Morgengrauen des Montags, 12. Mai, in der scheinbaren Ruhe der Stadt Chauffailles (Saône-et-Loire). Eine Frau in den Fünfzigern wurde auf der Straße erschossen und am Kopf getroffen. Es waren Anwohner, die durch die Schüsse aufgewacht waren und die Polizei alarmierten. Bei ihrer Ankunft konnten die Soldaten nur den Tod des Opfers feststellen, das auf der Straße lag.
Der Mordversuch begünstigte
Sehr schnell leitete die Staatsanwaltschaft von Mâcon eine Mordermittlung ein und begab sich zum Tatort. Der Fall wurde der Forschungsbrigade Charolles und der Forschungsabteilung Dijon anvertraut. Die Stadt wurde teilweise abgeriegelt, ein großes Polizeiaufgebot eingesetzt und eine psychologische Betreuungseinheit für die schockierten Einwohner eingerichtet. Die genauen Umstände der Tragödie müssen ersten Berichten zufolge noch geklärt werden, doch die Theorie einer vorsätzlichen Tat wird favorisiert.
Etwa zwanzig Kilometer weiter wurde ein Verdächtiger festgenommen
Während der Schütze am frühen Morgen noch gesucht wurde, kam es kurz nach 9 Uhr zu einer neuen Entwicklung. Laut Das Journal von Saône-et-LoireIn einem Geschäft in Pouilly-sous-Charlieu im benachbarten Département Loire, rund zwanzig Kilometer vom Tatort entfernt, wurde ein Mann festgenommen, der vermutlich an den Vorfällen beteiligt war. Zu diesem Zeitpunkt wurden noch keine Informationen zur Identität des Opfers oder möglichen Verbindungen zum Verdächtigen veröffentlicht. Die Ermittler setzen ihre Ermittlungen fort, um das Motiv für diesen Mord zu klären, der unter ebenso brutalen wie besorgniserregenden Bedingungen geschah.