Hitzewelle in der Gironde: Drei ältere Menschen sterben bei steigenden Temperaturen
Hitzewelle in der Gironde: Drei ältere Menschen sterben bei steigenden Temperaturen

Die Hitzewelle im Südwesten Frankreichs hat bereits erste Opfer gefordert. Drei ältere Menschen im Alter zwischen 80 und 95 Jahren starben am Sonntag in der Gironde. Die Umstände führen die Rettungsdienste auf die hohen Temperaturen zurück, wie die Präfektur des Départements mitteilte.

Die Opfer, eine Frau und zwei Männer, wurden in ihren Häusern in den Städten Cenon, Saint-Médard-en-Jalles und Saint-Jean-d'Illac am Stadtrand von Bordeaux gefunden. Die Behörden bleiben bis zur möglichen medizinischen Bestätigung vorsichtig, doch die extremen Wetterbedingungen spielen bei den ersten Erkenntnissen eine zentrale Rolle.

Eine Situation unter strenger Beobachtung

Seit Sonntagmittag gilt für das Département Gironde eine Hitzewarnung der höchsten Stufe. Météo-France prognostiziert für Montag bis Mittwoch Temperaturen von 43 °C oder mehr. Damit gehört das Département zu den am stärksten von dieser außergewöhnlichen Hitzewelle betroffenen Regionen Frankreichs.

Angesichts dieser Lage rufen die Behörden wiederholt zur Vorsicht auf, insbesondere ältere Menschen, isolierte Personen und gefährdete Bevölkerungsgruppen. Rettungsdienste und lokale Behörden sind weiterhin im Einsatz, da die Hitzewelle ein Ausmaß erreichen könnte, wie es in Frankreich in den letzten Jahren selten vorgekommen ist.

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