Polizisten hatten nicht damit gerechnet, auf einen Kunstschatz zu stoßen. Bei einer Drogenrazzia in Val-de-Marne entdeckten die Ermittler ein gestohlenes Gemälde von Pablo Picasso. Das Werk, ein Porträt von Marie-Thérèse Walter, einer Lebensgefährtin des spanischen Meisters, war in einem Privathaus in Champigny-sur-Marne versteckt. Die Staatsanwaltschaft Créteil bestätigte die Echtheit des Gemäldes, dessen Wert auf 12 bis 15 Millionen Euro geschätzt wird.
Ein außergewöhnlicher Erfolg bei der Beschlagnahmung von Drogenhändlern
Dieser Zufallsfund verdeutlicht die mitunter unerwarteten Folgen des organisierten Verbrechens. Ermittler führten eine Routineoperation gegen ein Drogenhändlernetzwerk durch, als sie zufällig auf das Gemälde stießen. Das Kunstwerk wurde umgehend sichergestellt und von Experten authentifiziert. Die genauen Umstände des Diebstahls und die Verbindung zwischen den festgenommenen Verdächtigen und dem Umgang mit dem gestohlenen Picasso sind nun Gegenstand eingehender Ermittlungen.
Marie-Thérèse Walter war in den 1930er Jahren eine der berühmtesten Musen Picassos. Ihre turbulente Beziehung inspirierte viele seiner ikonischen Gemälde. Solche Funde sind in Drogenfällen nach wie vor außergewöhnlich, da bei Durchsuchungen üblicherweise Bargeld, Waffen oder Drogen gefunden werden. Die Behörden haben nicht bekannt gegeben, ob am Fundort weitere Kunstwerke entdeckt wurden.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.