Drei Männer im Alter von 19, 20 und 40 Jahren wurden am Mittwochabend im Stadtteil Planoise von Besançon durch Schüsse schwer verletzt. Ihr Zustand, der zunächst als lebensbedrohlich eingestuft wurde, hat sich laut einer neuen Mitteilung der Staatsanwaltschaft am Donnerstagmorgen stabilisiert. Die Opfer standen vor einem Lebensmittelgeschäft, als sich ein Fahrzeug mit mehreren Insassen näherte. Die Insassen eröffneten Berichten zufolge das Feuer auf sie und flüchteten anschließend.
Es wurden zwei verschiedene Waffen verwendet.
Zwei Männer im Alter von 20 und 40 Jahren wurden gegen 23 Uhr vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Das dritte Opfer, ein 19-Jähriger, begab sich selbstständig ins Universitätsklinikum Besançon. Alle drei Männer befanden sich am Donnerstagmorgen noch im Krankenhaus. Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge benutzten die Schützen ein Sturmgewehr vom Typ Kalaschnikow im Kaliber 7,62 mm und eine mit Schrot geladene Schrotflinte. Bislang wurden keine Verdächtigen festgenommen.
In Montferrand-le-Château bei Besançon entdeckte die Polizei ein ausgebranntes Fahrzeug. Es könnte sich um das Tatfahrzeug der Schützen handeln. Die Ermittlungen zu einem möglichen Zusammenhang mit dem Anschlag laufen. Die Ermittler prüfen alle Möglichkeiten, darunter auch eine Abrechnung im Drogenmilieu. Die Ermittlungen wurden der Abteilung für organisierte und spezialisierte Kriminalität in Besançon übertragen.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Schreiben Sie eine Rezension
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.