Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat am Mittwoch zum fünften Mal in Folge seit Dezember beschlossen, ihren Leitzins beizubehalten. Die Abstimmung, bei der drei Senatoren für eine Zinserhöhung stimmten, verdeutlicht wachsende Spannungen innerhalb der Institution.
Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) stimmte mit neun zu drei Stimmen dafür, die Zinssätze unverändert zu lassen. Die drei abweichenden Mitglieder plädierten für eine Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte – eine Konstellation, die es in der Geschichte der Institution seit zehn Jahren nicht mehr gegeben hatte.
Diese Abstimmung findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem Donald Trump Die Regierung fordert erneut eine Zinssenkung, eine Forderung, der sich die Zentralbank bisher widersetzt hat. Die Lage auf den Energiemärkten verschärft die Situation zusätzlich: Ein brüchiges Friedensabkommen mit dem Iran hat die Energiepreise in die Höhe getrieben und die Befürchtung einer anhaltenden Inflation geschürt.
Die Beibehaltung der Leitzinsen zum fünften Mal in Folge spiegelt die Vorsicht der Mehrheit der Gouverneure angesichts des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds wider. Das Ausmaß interner Meinungsverschiedenheiten deutet jedoch darauf hin, dass sich die Debatte über den weiteren Zinskurs innerhalb der Fed selbst verschärft.
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