Dies ist ein Novum in der algerischen Politikgeschichte. Khalida Boufedeche von der Nationalen Befreiungsfront (FLN) wurde zur Parlamentspräsidentin gewählt – ein Amt, das seit der Unabhängigkeit des Landes ausschließlich von Männern bekleidet wurde.
Ihr Amtsantritt markiert einen starken symbolischen Bruch, doch der Kontext bleibt gegensätzlich: Frauen stellen nur 6 % der algerischen Parlamentarier, eine der niedrigsten Quoten in der Region.
Die Wahl Boufedeches wirft daher eine grundlegende Frage nach dem tatsächlichen Ausmaß dieses Fortschritts auf, in einer Institution, in der die Repräsentation von Frauen nach wie vor sehr marginal ist.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Schreiben Sie eine Rezension
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.