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Griechenland hat bei der UNESCO einen Antrag auf Aufnahme des Olymp in die Liste des Weltkulturerbes gestellt.

Griechenland hat bei der UNESCO einen Antrag auf Aufnahme des Olymp in die Liste des Weltkulturerbes gestellt.
Griechenland hat bei der UNESCO einen Antrag auf Aufnahme des Olymp in die Liste des Weltkulturerbes gestellt.

Athen unternimmt zahlreiche Anstrengungen mit der UNESCO, den Olymp in die Liste des Weltkulturerbes aufnehmen zu lassen. Der Antrag wird seit Jahrzehnten von lokalen Politikern unterstützt, die überzeugt sind, dass der Ort diese internationale Anerkennung verdient.

Mit 2.918 Metern über dem Meeresspiegel dominiert der Olymp Nordgriechenland und übt bis heute eine ungebrochene Faszination auf alle aus, die sich ihm nähern. Evangelos Geroliolios erinnert sich noch gut an seine erste Besteigung vor über vierzig Jahren. Als er den Gipfel erreichte, jenen felsigen Berg, der in der antiken Mythologie als Thron des Zeus gilt, erlebte er, wie er es beschreibt, pure Ehrfurcht. „Ich habe diesen einzigartigen Moment, dieses einzigartige Gefühl dort oben auf dem Thron des Zeus, nie vergessen“, vertraut er an.

Geroliolios ist derzeit Bürgermeister von Dion-Olymp und widmet einen Großteil seiner Amtszeit der Verwaltung des Gebiets um den heiligen Berg. Gemeinsam mit anderen lokalen und nationalen Beamten setzt er sich aktiv für die Aufnahme des Olymp in die Liste des Weltkulturerbes ein. Die griechischen Behörden kämpfen seit Jahrzehnten dafür, dass der Ort als Weltkulturerbe anerkannt wird – eine Auszeichnung, die dem Olymp besseren Schutz und internationale Bekanntheit verschaffen würde.

Der Berg bietet zahlreiche Vorteile für eine solche Nominierung: Er ist sowohl der höchste Punkt des Landes, ein seit 1938 geschützter Nationalpark als auch die symbolische Wiege der altgriechischen Religion und Mythologie. Der griechische Antrag betont diese doppelte natürliche und kulturelle Dimension – eine seltene Kombination, die das Welterbekomitee überzeugen dürfte.

Die Befürworter der Ausweisung betonen die Dringlichkeit des Handelns und verweisen auf den zunehmenden Druck durch Massentourismus und die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ökosysteme in Hochlagen. „Es gibt keine Zeit zu verlieren“, fassen die griechischen Beamten die Argumentation zusammen, die auf eine erfolgreiche Antragstellung in den kommenden Jahren hoffen.

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