Einwanderung: Bruno Retailleau will Spanien nach der Massenregularisierung von Migranten isolieren
Einwanderung: Bruno Retailleau will Spanien nach der Massenregularisierung von Migranten isolieren

Die Spannungen in der Migrationsfrage in Europa nehmen zu. Bruno Retailleau, Vorsitzender der Republikaner, hat die Politik des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez nach dessen Ankündigung der Legalisierung von fast 500.000 undokumentierten Einwanderern scharf kritisiert. Er hält diese Entscheidung für „dem europäischen Geist widersprechend“.

In der Sendung LCI erklärte Bruno Retailleau seine Absicht, Spanien von den europäischen Nationen zu isolieren, und argumentierte, dass diese Maßnahme direkte Auswirkungen auf Frankreich haben könnte. Seiner Ansicht nach könnten diese Migranten, denen ein legaler Status gewährt wird, dann die Grenze nach Frankreich überqueren und sich dort niederlassen.

Der Präsidentschaftskandidat plädiert außerdem für die Wiedereinführung von Grenzkontrollen, die er im Falle einer Migrationskrise für legitim hält. Er betont, dass er sich auf einen entschiedeneren europäischen Ansatz in der Einwanderungspolitik stützen könne und verweist darauf, dass mehrere Länder ihre Gesetzgebung bereits verschärft hätten.

Dieser Schritt markiert eine neue Phase in der Debatte über das Migrationsmanagement in Europa, da Spanien neben Italien und Griechenland weiterhin eines der wichtigsten Tore zum Kontinent ist, insbesondere über die Kanarischen Inseln.

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