Am Rande des G7-Gipfels in Évian-les-Bains, Emmanuel Macron Er gab am Montag, dem 15. Juni, dem Nachrichtensender TF1 um 13 Uhr ein Interview. Das Staatsoberhaupt sprach über das angekündigte Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts im Nahen Osten sowie über verschiedene innenpolitische Fragen.
Emmanuel Macron begrüßte das zwischen Washington und Teheran erzielte Abkommen als „gut“ und forderte dessen rasche Umsetzung. Frankreich erklärte sich bereit, sich an der Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen, deren Wiedereröffnung in den kommenden Tagen erwartet wird. Der Präsident deutete an, dass Fregatten, Flugzeuge, Minenräumteams und der Flugzeugträger Charles de Gaulle im Rahmen einer internationalen Mission mit mehreren europäischen Partnern mobilisiert werden könnten.
Der Präsident versprach außerdem, dafür zu sorgen, dass sich der bereits seit Bekanntgabe des Abkommens einsetzende Ölpreisrückgang in den kommenden Wochen auch an den Tankstellen bemerkbar macht. Emmanuel Macron sprach sich zudem gegen jegliche Mautgebühren in der Straße von Hormus aus, da diese seiner Ansicht nach die Energiepreise weltweit in die Höhe treiben würden.
Im Inland äußerte der Präsident bereits im September seine Unterstützung für die Umsetzung der [neuen Maßnahmen].Verbot der Nutzung sozialer Medien für Minderjährige unter 15 Jahrenvorbehaltlich der endgültigen Annahme des Textes durch das Parlament vor dem 15. Juli. Er war der Ansicht, dass diese Plattformen die Entwicklung von Kindern beeinträchtigen und Belästigungen fördern könnten.
Auf die Frage nach dem Fall Lyhanna erklärte Emmanuel Macron, er sei „zutiefst betroffen“ und kündigte an, dass in den kommenden Tagen ein Bericht über die Versäumnisse, die zu der Tragödie geführt hatten, der Regierung vorgelegt werde. Abschließend bekräftigte der Präsident sein Engagement für die Verteidigung der französischen Steuer auf Digitalkonzerne angesichts von Bedrohungen durch andere Akteure. Donald Trump bei den Zöllen, forderte aber gleichzeitig einen „respektvollen, aber bestimmten“ Dialog mit den Vereinigten Staaten.
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