Der Präsident besuchte Amiens, um auf die Ergebnisse seiner Maßnahmen hinzuweisen, insbesondere im Hinblick auf die Beschäftigung und den Kampf gegen den sozialen Determinismus.

Emmanuel Macron verteidigt sieben Jahre später in Amiens seine Sozialpolitik.
Emmanuel Macron verteidigt sieben Jahre später in Amiens seine Sozialpolitik.

Emmanuel Macron kehrte in seine Heimatstadt Amiens zurück, wo er sich im Präsidentschaftswahlkampf 2017 ein berühmtes Duell mit Marine Le Pen geliefert hatte. Der Präsident wollte zeigen, dass die Maßnahmen seiner Regierung in der Region Früchte getragen hatten. Er hob die Fortschritte bei Beschäftigung und Integration hervor und betonte, dass das Schicksal des französischen Volkes nicht vorherbestimmt sei.

Eine Botschaft gegen den sozialen Determinismus

Der Präsident führte zahlreiche Gespräche mit lokalen Akteuren und Nutznießern öffentlicher Maßnahmen, um die konkreten Auswirkungen seiner Reformen zu veranschaulichen. In seiner Rede hob er den Rückgang der Arbeitslosigkeit und die seit 2017 umgesetzten Programme zur beruflichen Integration hervor. Emmanuel Macron wandte sich gegen die Idee des Sozialdeterminismus, der die Bürger in ihrer sozialen Herkunft gefangen halten würde.

Die Rückgewinnung der Wählerschaft

Diese Reise findet in einem angespannten politischen Klima statt, nur wenige Monate vor der Präsidentschaftswahl, an der er nicht teilnehmen kann. Das Staatsoberhaupt versucht, einen Teil der Wählerschaft zurückzugewinnen, die sich dem Rassemblement National zugewandt hat. Seine Botschaft in Amiens zielte darauf ab, zu zeigen, dass die in den vergangenen neun Jahren umgesetzten Maßnahmen das Leben vieler Franzosen spürbar verbessert haben – entgegen der immer wiederkehrenden Kritik an seiner Sozialpolitik.

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