Rechenzentren: Phoenix Group und DC Max bündeln ihre Kräfte und investieren bis zu einer Milliarde Euro in Frankreich und Europa
Rechenzentren: Phoenix Group und DC Max bündeln ihre Kräfte und investieren bis zu einer Milliarde Euro in Frankreich und Europa

Die emiratische Phoenix Group und der europäische Rechenzentrumsentwickler DC Max haben die Unterzeichnung einer strategischen Partnerschaft bekannt gegeben, die den Ausbau der Infrastruktur für künstliche Intelligenz in Europa beschleunigen soll. Die in Paris unterzeichnete Vereinbarung sieht eine Anfangsinvestition von mehreren hundert Millionen Euro vor, wobei die erste Tranche auf 300 Millionen Euro geschätzt wird und schrittweise auf eine Milliarde Euro ansteigen soll.

Diese Allianz markiert den Start der Europäischen Rechenzentrumsplattform, die von den beiden Partnern initiiert wurde. Ihr erklärtes Ziel ist ambitioniert: Durch mehrere Projekte in Frankreich und dem übrigen Europa soll die Gesamtkapazität auf über ein Gigawatt steigen. Der erste Standort wird in Dardilly in der Metropolregion Lyon entstehen. Dort wird DC Max ein 18-MW-Rechenzentrum errichten, das ausschließlich für Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz konzipiert ist.

Lyon, der erste Schritt in einem groß angelegten europäischen Programm

DC Max bringt in diese Partnerschaft sein Projektportfolio und seine Expertise in den Bereichen Standortidentifizierung, Einholung behördlicher Genehmigungen und Zugang zur elektrischen Infrastruktur ein. Das Unternehmen verfügt bereits über mehr als ein Gigawatt identifizierter Entwicklungsprojekte in Frankreich, für die die Phoenix Group nun Vorzugsrechte besitzt. Neue Projekte sollen voraussichtlich bereits 2026 angekündigt werden, um den Ausbau dieser europäischen Plattform zu unterstützen.

Über dieses Gemeinschaftsprojekt mit einem Gesamtvolumen von einer Milliarde Euro hinaus plant die Phoenix Group, ihre Entwicklung im europäischen Markt für digitale Infrastruktur deutlich zu beschleunigen. Der Konzern mit Sitz in Abu Dhabi hat insgesamt acht Milliarden US-Dollar für den Ausbau seiner Rechenzentrums- und KI-Aktivitäten bereitgestellt, wobei Frankreich und Europa zu seinen strategischen Prioritäten zählen. Phoenix ist bereits im Nahen Osten, in Nordamerika und Ostafrika mit einer Betriebskapazität von über 550 MW vertreten und konzentriert sich nun auf den europäischen Kontinent, um sich als wichtiger Akteur im Bereich der digitalen Infrastruktur der nächsten Generation zu etablieren.

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