Der Möbelhändler Casa France hat am Mittwoch Insolvenz angemeldet und damit seine 143 Filialen in Frankreich und fast 700 Arbeitsplätze gefährdet. Die Entscheidung des Gerichts wird für den 27. Juni erwartet. Auf dem Spiel steht die Zukunft von 577 Festangestellten und rund XNUMX befristet Beschäftigten. Die im März unter Zwangsverwaltung gestellte französische Tochtergesellschaft überlebte den Zusammenbruch ihrer belgischen Muttergesellschaft Casa International nicht, die nach erfolglosem Käuferabgang liquidiert wurde. Die von Belgien aus gesteuerten Logistik- und IT-Funktionen waren für das nun lahmgelegte französische Geschäft von entscheidender Bedeutung. Casa France spricht von einem Schock, der „über das Management hinausgeht“ und beklagt die ohnehin schon schwierigen strukturellen Rahmenbedingungen zwischen der Immobilienkrise und dem Abschwung im Einrichtungsmarkt. Laut der Marke hätte kein Übernahmeangebot die erforderlichen rechtlichen Kriterien erfüllt. Das Schicksal der anderen europäischen Tochtergesellschaften ist vorerst ungewiss.
Casa France steht vor der Liquidation: 700 Arbeitsplätze auf Eis