Der französische Schienenfahrzeughersteller Alstom gab diesen Freitag die Unterzeichnung eines Großvertrags mit Bulgarien über die Lieferung und Wartung von 35 Interregionalzügen vom Typ Coradia Stream bekannt. Mit einem Gesamtwert von 600 Millionen Euro für Alstom stellt dieses Projekt die erste Lieferung von Personenzügen durch den Konzern in diesem Land dar. Die Vereinbarung umfasst auch eine 15-jährige Wartungspartnerschaft mit dem lokalen Unternehmen RVP Invest.
Moderne Züge sollen Bulgariens Schienennetz revitalisieren
Diese neuen elektrischen Triebzüge, die eine Geschwindigkeit von 160 km/h erreichen können, werden das regionale Verkehrsangebot in Bulgarien stärken, wo seit zwanzig Jahren keine Anschaffungen dieser Art getätigt wurden. Sie sind auf Komfort und Zugänglichkeit ausgelegt und bieten geräumige Sitzgelegenheiten, moderne Annehmlichkeiten und Einrichtungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Dieses Projekt ist Teil der nationalen Politik zur Modernisierung des Verkehrs bei gleichzeitiger Reduzierung der CO₂-Emissionen.
Alstom verstärkt damit seine Präsenz in Osteuropa, wo das Unternehmen bereits in den Bereichen Signaltechnik und Eisenbahninfrastruktur aktiv ist. Dieser Erfolg ergänzt die zahlreichen Bestellungen für Coradia Stream-Züge, die bereits in ganz Europa, insbesondere in Italien, den Niederlanden und Rumänien, eingegangen sind. Damit bekräftigt der Hersteller seinen Anspruch, den Übergang zu einer umweltfreundlicheren und intelligenteren Mobilität zu unterstützen.
Die ersten Züge sollen bis 2027 in Betrieb gehen, mit dem Ziel, die Regelmäßigkeit, Servicequalität und Attraktivität des Bahnreisens für bulgarische Fahrgäste zu verbessern. Ein Schritt nach vorn, der das in Alstom gesetzte Vertrauen verdeutlicht, die Entwicklung des Schienenverkehrs in Europa zu unterstützen.