Die Regierung hat beschlossen, die seit dem Frühjahr geltende Gebühr für Pakete mit geringem Wert aus dem Ausland ab Mittwoch abzuschaffen. Diese nationale Maßnahme, die zwei Euro pro Sendung betrug, sollte ursprünglich parallel zu einem neuen, gleichzeitig in Kraft tretenden europäischen System bestehen.
Die Regierung begründet diese Kehrtwende mit der Einführung einer harmonisierten Besteuerung auf EU-Ebene, wodurch ein spezifisch französischer Mechanismus überflüssig werde. Das erklärte Ziel bleibt die Regulierung des massiven Zustroms billiger Waren, insbesondere solcher aus Asien.
Eine Maßnahme, die weitgehend umgangen wurde
Seit ihrer Einführung hat sich diese Abgabe jedoch als ineffektiv erwiesen. Ein Großteil des Geldflusses wurde über andere europäische Länder umgeleitet, bevor er französisches Territorium erreichte, was die erwarteten Einnahmen erheblich reduzierte.
Angesichts dieser weit verbreiteten Umgehung und der Gefahr eines Wettbewerbsnachteils gegenüber seinen Nachbarn hat Frankreich sich daher entschieden, sich vorübergehend an den europäischen Rahmen anzupassen. Eine umfassendere Reform des Systems der Besteuerung kleiner Grundstücke auf EU-Ebene wird in den kommenden Monaten erwartet.
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