Italienisches Wachstum im ersten Quartal dank Exporten nach oben korrigiert
Italienisches Wachstum im ersten Quartal dank Exporten nach oben korrigiert

Die italienische Wirtschaft wuchs im ersten Quartal 2026 gegenüber dem vorangegangenen Quartal um 0,3 Prozent, angetrieben von einer starken Exportleistung, wie das nationale Statistikinstitut ISTAT am Freitag mitteilte und damit eine vorherige Schätzung von 0,2 Prozent nach oben korrigierte.

Im Jahresvergleich stieg das Bruttoinlandsprodukt der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone um 0,8 %, verglichen mit einer ersten Schätzung von 0,7 %, die Ende April veröffentlicht worden war.

Laut ISTAT stiegen die Exporte im ersten Quartal im Vergleich zum Zeitraum von Oktober bis Dezember 2025 um 2,2 %, während die Importe um 0,7 % zurückgingen. Der Außenhandel trug somit 0,9 Prozentpunkte zum Quartalswachstum bei.

Auch die Konsumausgaben und Investitionen stiegen und stützten die Wirtschaft. Ein starker Rückgang der Lagerbestände bremste das Wachstum jedoch um 1,1 Prozentpunkte.

Die italienischen Behörden beobachten derzeit die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts mit dem Iran, der durch die US-israelischen Angriffe vom 28. Februar ausgelöst wurde. Die Hauptauswirkungen dieser geopolitischen Krise werden jedoch voraussichtlich erst ab dem zweiten Quartal spürbar sein.

Italien versucht, die Dynamik der Erholung in einem internationalen Kontext aufrechtzuerhalten, der von geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten im Welthandel geprägt ist.

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