In der Nacht vom 12. auf den 13. August wurde in Bourgoin-Jallieu (Dorf Isère) ein Geschäft, das auf Pokémon-Sammelkarten spezialisiert war, ausgeraubt. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf fast 80.000 Euro.
Vier maskierte Männer innerhalb weniger Minuten
Laut Polizei ereignete sich der Raubüberfall gegen 4 Uhr morgens, als vier maskierte Personen die Eingangstür des Smogtrade-Geschäfts am Place Président Carnot aufbrachen. Die Polizei wurde vom Inhaber alarmiert und traf in weniger als einer Minute ein, doch die Einbrecher waren bereits in einem grauen Kombi geflohen, nachdem der Alarm ausgelöst worden war.
Der Filialleiter, der anonym bleiben wollte, sagte, die Diebe hätten Zeit gehabt, mehrere hundert Karten, fast alle aus dem Pokémon-Universum, zu entwenden, bevor sie verschwanden.
Ein siebter oder achter Angriff innerhalb von vier Monaten
Der Ladenbesitzer, der dank der Unterstützung seiner Stammkunden bereits am nächsten Tag mittags wiedereröffnete, sagt, er fühle sich angesichts der hohen Geldsummen genauso verletzlich wie ein Juweliergeschäft. Seine größte Sorge gelte der Sicherheit seiner Angestellten im Falle eines weiteren Einbruchs. Seinen Angaben zufolge gab es in den letzten vier Monaten sieben oder acht ähnliche Einbrüche in Sammelkartenläden in der Gegend.
Seltene Pokémon-Karten, die in Frankreich und im Ausland regelmäßig Ziel solcher Diebstähle sind, können auf dem Sammlermarkt beträchtliche Summen erzielen. So wurde kürzlich eine Pikachu-Karte für die Rekordsumme von 16,5 Millionen Dollar versteigert.
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