Kap Verde gelang eine der ersten großen Überraschungen der WM 2026 mit einem 0:0-Unentschieden gegen Spanien. Die Kapverdier hielten den Angriffen der „La Roja“ bis zum Schluss stand. Für ein Team, das sein WM-Debüt gibt, ist dieses Ergebnis ein enormer Erfolg. Gegen einen der Turnierfavoriten, den amtierenden Europameister, sicherten sich die „Blauen Haie“ einen historischen Punkt.
Spanien drängte, Kap Verde hielt stand.
Spanien verbrachte einen Großteil des Spiels in der gegnerischen Hälfte, baute Ballbesitzphasen auf und startete strukturierte Angriffe. Kap Verde hielt jedoch stand, verengte die Räume, wehrte Flanken ab und überstand den Druck. La Roja versuchte in der zweiten Halbzeit, insbesondere mit der Einwechslung von Lamine Yamal und Mikel Merino, das Tempo zu erhöhen, konnte die Abwehr aber nicht knacken.
Vozinha, lebende Wand
Im Tor der Kapverden avancierte Vozinha zum Mann des Spiels. Der 40-Jährige zeigte zahlreiche Glanzparaden und hielt sein Team in den Druckphasen Spaniens im Spiel. Jede Parade bestärkte Kap Verde in seiner Überzeugung: Dieses Unentschieden war kein Zufallstreffer, sondern das Ergebnis eines Spiels voller Kampfgeist.
Ein Start in die Weltmeisterschaft, der schon jetzt historisch ist.
Dieses 0:0-Unentschieden ist umso bedeutsamer, als es bei Kap Verdes erster WM-Teilnahme überhaupt erzielt wurde. Das Land hatte bereits Geschichte geschrieben, indem es sich für das Turnier qualifizierte und seine afrikanische Qualifikationsgruppe vor Kamerun als Gruppenerster abschloss. In Atlanta erreichten sie einen neuen Meilenstein: Sie machten auf sich aufmerksam, behaupteten sich und hinterließen einen bleibenden Eindruck auf der größten Fußballbühne der Welt.
Gruppe H wird gegründet
In Gruppe H, zu der auch Saudi-Arabien und Uruguay gehören, verändert dieser Punkt die Spielweise für Kap Verde schlagartig. Spanien bleibt zwar auf dem Papier Favorit, doch das Auftaktspiel hinterließ einen unerwarteten Eindruck: Sie scheiterten an einer disziplinierten, mutigen und hochmotivierten Mannschaft. Kap Verde hat seinerseits deutlich gemacht: Sie sind nicht hier, um nur dabei zu sein.