Am Vorabend des ersten Spiels der französischen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 organisierten die Eltern des in Algerien inhaftierten Journalisten eine Pressekonferenz in New York, um die Öffentlichkeit an seine Notlage zu erinnern.

Die Eltern von Christophe Gleizes fordern seine Freilassung aus New York.
Die Eltern von Christophe Gleizes fordern seine Freilassung aus New York.

Die Eltern von Christophe Gleizes meldeten sich am Montag in New York am Rande der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zu Wort und forderten die Freilassung ihres Sohnes, der seit einem Jahr in Algerien inhaftiert ist. Der französische Journalist, der nach seiner Berichterstattung über den Fußballverein Jeunesse Sportive de Kabylie festgenommen worden war, hatte dennoch eine FIFA-Akkreditierung für die Berichterstattung über die Weltmeisterschaft erhalten. Seine Eltern nutzten die Pressekonferenz von Didier Deschamps am Vorabend des ersten Spiels der französischen Nationalmannschaft, um die Situation ihres Sohnes erneut zu thematisieren.

Ein akkreditierter, aber inhaftierter Journalist

Die Familie Gleizes hielt gemeinsam mit anderen anwesenden Sportjournalisten eine Pressekonferenz ab. Ihre Worte glichen einem eindringlichen Appell: Christophe Gleizes sollte zu den akkreditierten Reportern gehören und nicht in einer algerischen Gefängniszelle sitzen. Der Kontrast zwischen der offiziellen FIFA-Akkreditierung und der Realität eines Journalisten, der für die Ausübung seiner Arbeit seiner Freiheit beraubt wurde, ist frappierend.

Diese Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Sportjournalisten-Community Christophe Gleizes ihre Unterstützung zusichert. Die Anwesenheit seiner Eltern in New York, im Zentrum des globalen Ereignisses, über das ihr Sohn berichten sollte, ist ein starkes Symbol. Der Fall lenkt weiterhin die Aufmerksamkeit auf die schwierige Lage von Journalisten, die aufgrund ihrer investigativen Arbeit inhaftiert sind.

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