TotalEnergies wird die Kraftstoffpreisobergrenze an seinen Tankstellen beibehalten, solange der Konflikt im Nahen Osten andauert. Derzeit gilt eine Obergrenze von 1,99 € pro Liter Benzin und 2,25 € pro Liter Diesel, insbesondere auf Autobahnen und in ländlichen Gebieten.
Diese Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Durchschnittspreise in Frankreich weiterhin über zwei Euro liegen. Am 29. August kostete ein Liter Super Plus (SP95-E10) 2,035 Euro, im Vergleich zu 2,129 Euro für Super Plus (SP98) und 2,219 Euro für Diesel. Laut CEO Patrick Pouyanné hat das Projekt TotalEnergies bereits zwischen 250 und 300 Millionen Euro gekostet.
Die Gruppe droht damit, das Gerät endgültig aufzugeben.
Seit Einführung der Preisobergrenze ist der Kundenverkehr an den Tankstellen des Konzerns Berichten zufolge gestiegen. TotalEnergies schätzt seinen Marktanteil in Frankreich nun auf rund 25 Prozent, verglichen mit den üblichen 22 Prozent. Dieser Anstieg gleicht die Kosten der Maßnahme jedoch nicht aus, da die Kraftstoffe unter dem international üblichen Marktpreis verkauft werden.
Patrick Pouyanné warnt davor, dass eine europäische Steuer auf übermäßige Energiegewinne zur endgültigen Abschaffung dieser Art von Gewinnbegrenzung führen würde. TotalEnergies dürfte jedoch von der Sondersteuer auf die Gewinne großer Unternehmen betroffen sein, sollte diese im Haushalt 2027 verlängert werden, da der Konzern plant, in diesem Jahr in Frankreich Körperschaftsteuer zu zahlen.
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