Firmus Technologies unterzeichnet eine strategische Vereinbarung mit Nvidia, um den Zugang zu künstlicher Intelligenz zu demokratisieren.
Firmus Technologies unterzeichnet eine strategische Vereinbarung mit Nvidia, um den Zugang zu künstlicher Intelligenz zu demokratisieren.

Das australische Unternehmen Firmus Technologies hat eine strategische Partnerschaft mit Nvidia angekündigt, um KI-Unternehmen den Zugang zu Hochleistungsrechnern zu erleichtern und gleichzeitig die Kosten zu senken. Die Vereinbarung richtet sich insbesondere an Startups in diesem Sektor, die häufig mit begrenzten Ressourcen zu kämpfen haben.

Im Rahmen dieser Partnerschaft wird Firmus die von Nvidia entwickelte Infrastruktur erwerben und seinen Kunden Cloud-Dienste auf Basis der Technologie des amerikanischen Halbleiterherstellers anbieten können. Die Vereinbarung sieht vor, dass Nvidia sowohl Einnahmen aus dem Verkauf seiner Ausrüstung als auch einen Anteil an den durch die Cloud-Dienste generierten Einnahmen erhält.

Das Projekt umfasst die Lieferung von 170.000 Grafikprozessoren (GPUs) zwischen dem ersten Quartal 2027 und Anfang 2028. Diese Infrastrukturen werden in Batam, Indonesien, eingesetzt, wo sie zur Unterstützung von Diensten für Unternehmen dienen, die Anwendungen für künstliche Intelligenz entwickeln.

Firmus schätzt, dass diese Partnerschaft auf Basis bestehender Kundenzusagen in den ersten sechs Jahren bis zu 30 Milliarden US-Dollar Umsatz generieren könnte. Das Unternehmen erklärt, dass diese Initiative kleinen Unternehmen und Startups den Zugang zu Rechenleistung ermöglicht, die bisher hauptsächlich großen Konzernen mit erheblichen finanziellen Ressourcen vorbehalten war.

Tim Rosenfield, Co-CEO von Firmus, erklärte, das Ziel sei es, die Kluft zwischen großen, finanzstarken Unternehmen und aufstrebenden Akteuren im Bereich der künstlichen Intelligenz zu überbrücken. Er ist überzeugt, dass diese Partnerschaft die Chance bietet, gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und Startups zu befähigen, mit Branchenführern zu konkurrieren.

Nvidia, das bereits an mehreren Finanzierungsrunden von Firmus beteiligt war, baut seine Beziehungen zu dem australischen Unternehmen weiter aus. Im April letzten Jahres gab Firmus bekannt, innerhalb von sechs Monaten 1,35 Milliarden US-Dollar eingesammelt zu haben, wodurch sich die Unternehmensbewertung auf 5,5 Milliarden US-Dollar erhöhte. Berichten zufolge bereitet sich das Unternehmen auch auf einen möglichen Börsengang vor, obwohl sich das Management zu diesem Plan nicht äußern wollte.

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