Die italienische Delegation der EKR-Fraktion im Europäischen Parlament befragt die Kommission zu Herz-Kreislauf-Gesundheit und Ernährung.
Die italienische Delegation der EKR-Fraktion im Europäischen Parlament befragt die Kommission zu Herz-Kreislauf-Gesundheit und Ernährung.

Um Fettleibigkeit zu bekämpfen, müssen wir die mediterrane Ernährung fördern und den Konsum von hochverarbeiteten Lebensmitteln einschränken..

Der Europaabgeordnete Carlo Ciccioli in Abstimmung mit dem Leiter der Delegation der Fratelli d'Italia (der Partei des italienischen Ministerpräsidenten), Giorgia MeloniIm Europäischen Parlament hat Carlo Fidanza zusammen mit seinen Kollegen aus dem Ausschuss für öffentliche Gesundheit, den Abgeordneten Ruggero Razza und Michele Picaro, eine schriftliche Anfrage an die Europäische Kommission gerichtet, um zu erfahren, welche konkreten Maßnahmen im Rahmen des europäischen Plans „Safe Hearts“ bereits geplant sind, um Fettleibigkeit, insbesondere Fettleibigkeit im Kindesalter, zu bekämpfen und die mediterrane Ernährung als Säule der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu fördern.

Die parlamentarische Anfrage lenkt die Aufmerksamkeit auf den Anstieg von Übergewicht in Europa, das als ein wesentlicher Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und viele andere chronische Krankheiten gilt. Sie fordert die Kommission auf, wirksame Maßnahmen zur Prävention, Ernährungsaufklärung und Förderung eines gesunden Lebensstils umzusetzen.

„Diese Initiative bekräftigt das Engagement der Delegation von Fratelli d'Italia und ihrer Vertreter im Ausschuss für öffentliche Gesundheit, dafür zu sorgen, dass die Europäische Union ihre Präventionspolitik stärkt, indem sie die mediterrane Ernährung zum Referenzmodell für die Ernährung zum Schutz der Gesundheit der europäischen Bürger macht“, heißt es abschließend in der Erklärung.

In Brüssel spitzt sich die Debatte darüber zu, wie man gegen das vorgehen kann, was zunehmend als Hauptursache für Fettleibigkeit auf dem alten Kontinent angesehen wird: den Konsum von hochverarbeiteten Lebensmitteln.

Laut einer 2026 von der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) veröffentlichten Konsensuserklärung ist ein hoher Konsum von hochverarbeiteten Lebensmitteln stark mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. Erwachsene mit dem höchsten Konsum hochverarbeiteter Lebensmittel haben im Vergleich zu Personen, deren Ernährung aus gesünderen, minimal verarbeiteten Lebensmitteln besteht, ein bis zu 19 % erhöhtes Risiko für koronare Herzkrankheit, ein um 13 % erhöhtes Risiko für Vorhofflimmern und ein bis zu 65 % erhöhtes Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben.

Experten zufolge ist die mediterrane Ernährung ohne hochverarbeitete Lebensmittel die beste Lösung für dieses Problem. Deshalb ist es nun notwendig, die EU-Vorschriften, die Besteuerung und die Aufklärungsarbeit so aufeinander abzustimmen, dass Ernährungsweisen und Maßnahmen gefördert werden, deren Wirksamkeit durch wissenschaftliche Daten belegt ist.

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