Am Dienstagmorgen waren in der Nähe des Hotels, in dem der französische Präsident untergebracht war, zwei Explosionen zu hören. Emmanuel Macron Er hatte die Nacht in Damaskus, Syrien, verbracht. Laut dem Élysée-Palast ist der französische Präsident wohlauf und setzt seine offizielle Reise wie geplant fort. Die Explosionen ereigneten sich, nachdem er das Four Seasons Hotel verlassen hatte, um zum Präsidentenpalast zu fahren, wo er sich mit dem syrischen Präsidenten Ahmad al-Sharaa treffen sollte.
Syrischen Sicherheitskreisen zufolge war die erste Bombe in einem Müllcontainer versteckt, eine zweite wurde in einem nahegelegenen Fahrzeug gefunden. Zeugen beobachteten eine große Rauchsäule, woraufhin Sicherheitskräfte das Gebiet umgehend absperrten und mehrere Krankenwagen zum Einsatzort entsandten.
Der Besuch von Emmanuel Macron ist historisch, denn es ist die erste Reise eines Staatsoberhaupts einer westlichen Großmacht nach Syrien seit der Machtübernahme der Koalition unter Ahmad al-Sharaa. Der französische Präsident hatte seinen syrischen Amtskollegen bereits 2025 im Élysée-Palast empfangen, um den laufenden politischen Übergang im Land zu unterstützen.
Die Sicherheitslage bleibt besonders angespannt. Am vergangenen Donnerstag starben zehn Menschen bei einem Bombenanschlag in einem Café im Zentrum von Damaskus. Trotz dieser jüngsten Explosionen bestätigte der Élysée-Palast, dass das Besuchsprogramm des Präsidenten planmäßig stattfinden wird.
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